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Das „Trotzdem“ der Hoffnung: Ostern in einer Welt voller Risse

Wer heute die Nachrichten liest, spürt oft eine bleierne Schwere. Konflikte, die kein Ende finden, Schlagzeilen über Krisen und das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen geraten ist. In solchen Zeiten wirkt ein Fest, das den Sieg des Lebens feiert, fast wie ein Fremdkörper. Und doch ist es genau jetzt so wichtig wie selten zuvor.

Gegen die Ohnmacht

Die ursprüngliche Ostergeschichte beginnt nicht mit Jubel, sondern mit tiefer Dunkelheit, mit Angst und dem Gefühl des Scheiterns. Es ist die Erfahrung von Menschen, die vor den Trümmern ihrer Hoffnungen standen. Das leere Grab am Ostermorgen ist daher kein billiger Trost, sondern ein radikaler Protest gegen die Resignation. Es ist das Signal: Die Gewalt, der Hass und die Ohnmacht haben nicht das letzte Wort.

Hoffnung als Widerstand

Ostern in diesen Tagen zu begehen, bedeutet, sich der Hoffnung als einer Form des Widerstands zu bedienen. Es geht darum, sich nicht von der allgemeinen Verunsicherung lähmen zu lassen. So wie der Frühling sich unaufhaltsam seinen Weg durch den harten Winterboden bahnt, so erinnert uns dieses Fest daran, dass Versöhnung möglich ist und dass Menschlichkeit die Dunkelheit durchbrechen kann.

Kleine Lichter in der großen Welt

Vielleicht können wir die Weltlage nicht im Alleingang ändern. Aber die Osterbotschaft lädt uns ein, im Kleinen die „Steine beiseite zu rollen“: Wo können wir im eigenen Umfeld für Frieden sorgen? Wo können wir jemanden unterstützen, der die Hoffnung verloren hat?

Ostern ist die Einladung, den Blick über den Rand des Grabes – über den Rand der Katastrophen – hinauszuheben. Es ist der Glaube daran, dass das Leben stärker ist als alles, was es zerstören will. Ein Fest für alle, die sich weigern, die Zuversicht aufzugeben.

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